Aber wie übersetzt man 850 Jahre Kunst in ein grafisches Konzept? Wir haben uns für die große Lösung entschieden und der Staatsgalerie einen ganz neuen Rahmen gegeben. Es ist ein offener Rahmen, der gleichermaßen für Fokus und Vielfalt steht. Fokus für Sonderausstellungen und Vielfalt für die ganze Bandbreite der eigenen Sammlung. Als Klammer für Kunstwerke vom 14. bis 21. Jahrhundert demonstriert der Rahmen Offenheit und Dialog.

Der offene Rahmen ist das einheitliche Element mit hohem Wiedererkennungswert bei allen Kontaktpunkten mit der Marke Staatsgalerie - ob Eintrittskarte, Programm, Website oder Megabanner. Über seine Farbe und seinen Inhalt lässt sich das Erscheinungsbild jedoch unendlich variieren. So wird er zum Sinnbild für die faszinierende Vielfalt der Kunst. In seiner kompaktesten Form bildet der Rahmen das Bildzeichen »S« für »Staatsgalerie«.

Launch des neuen Corporate Designs ist mit der Sonderausstellung zu Giorgio de Chirico. Sie wird begleitet von einer Imagekampagne, die die Idee des Rahmens wörtlich nimmt. Das Wortpaar »von bis« bildet die sprachliche Brücke für acht Jahrhunderte Kunst in einem Museum: »von AKT bis ACTION«, »von MAX bis ROY«, »von AMOR bis PSYCHE« und »von SAKRAL bis SURREAL«.

 

Bildnachweis: Giorgio de Chirico, Der große Metaphysiker © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

 

Auszeichnungen

  • ADC 2017
    Auszeichnung für Corporate Design
  • iF Design Award 2017
    Auszeichnung für Corporate Design
  • iF Design Award 2017
    Gold für Ausstellungsplakate
  • German Design Award 2017
    Special Mention für Corporate Design
  • Graphis Poster Annual 2017
    Gold für Ausstellungsplakat »Giorgio de Chirico«
  • DDC 2016
    Silber für Corporate Design

Leistungen

  • Strategieentwicklung
  • Markenpositionierung
  • Corporate Design
  • Logoentwicklung
  • Key Visuals
  • Kommunikationskonzept
  • Claim
  • Digital Corporate Design
  • Microsite
  • Film

Auftraggeber

Staatsgalerie Stuttgart

Branche

Kultur & Institutionen

Projekt

Corporate Design

Jahr

seit 2015

Kachel schließen

Ähnliche Projekte

Pinakotheken in München

Markenentwicklung

Die Münchner Pinakotheken bilden einen der bedeutendsten Museumskomplexe der Welt und haben in den letzten Jahren ihre Besucherzahlen erheblich gesteigert – nicht zuletzt dank einem Erscheinungsbild und einem Kommunikationskonzept, dessen reduzierte Ästhetik zum Sinnbild offener und zugleich anspruchsvoller Museumsarbeit geworden ist.

Kachel schließen

Pinakotheken in München

Website

Der Internetauftritt der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zeigt die Zusammengehörigkeit ihrer Museen und stellt gleichzeitig deren jeweiligen individuellen Charakter heraus, verbindet Informationstiefe mit Bedienungsfreundlichkeit und ästhetischem Anspruch.

Kachel schließen KMS INTERACTIVE

Villa Stuck

Markenentwicklung

Ende des 19. Jahrhunderts als »Gesamtkunstwerk« erbaut, ist die Villa Franz von Stucks in München heute ein Museum, das sich durch ein Programm auszeichnet, das Jugendstil mit zeitgenössischer Kunst kombiniert. Programmkonzept und Kommunikation greifen diese Konstellation auf und übersetzen den fortschrittlichen Geist von Stucks in die Jetztzeit.

Kachel schließen

Villa Stuck

150 Jahre »Franz von Stuck«

2013 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des Münchner Künstlerfürsten und Namensgeber des Museums Villa Stuck, Franz von Stuck (1863 – 1928). Aus diesem Anlass wurde ein internationales Jubiläumsprogramm konzipiert, um die Rolle von Stucks als wegweisenden Künstler hervorzuheben.

Kachel schließen KMS COMMUNICATION

Kunstareal München

Markenname

Das Kunstareal München, gelegen im Münchner Stadbezirk Maxvorstadt, zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Dichte an Museen, Hochschulen und Kulturinstituionen aus, die einen »erlebbaren geistigen Raum bilden, der von der Antike bis in die Gegenwart reicht« – ein Forum europäischer Kultur.

Kachel schließen KMS COMMUNICATION